Einbindung & Skripte
Hier erfahren Sie, wo der PrivacyBox-Loader eingebunden wird, warum die Reihenfolge der Skripte wichtig ist und wie Sie prüfen, ob externe Dienste erst nach der vorgesehenen Freigabe gestartet werden.
Die richtige Reihenfolge
Die Consent-Steuerung muss möglichst früh aktiv sein. Deshalb gehört der
PrivacyBox-Loader in den technischen <head>-Bereich und
vor Skripte oder Ressourcen, deren Ausführung von einer Einwilligung abhängt.
PrivacyBox im <head> einbinden
Mit <head> ist der technische Kopfbereich des HTML-Dokuments
gemeint. Der Loader gehört nicht in den sichtbaren <header>
der Webseite.
Beispiel
IHRE-ID ist ein Platzhalter.
Verwenden Sie die ID Ihres eigenen PrivacyBox-Projekts bzw. Ihrer Domain.
Warum PrivacyBox vor anderen Skripten laden?
Externe Analyse-, Marketing- oder Mediendienste können schon beim Seitenaufruf Netzwerkverbindungen aufbauen. Wird die Consent-Steuerung erst danach geladen, kann dieser erste Request bereits erfolgt sein.
Früh laden
PrivacyBox wird möglichst früh im Dokument verfügbar.
Dienste kontrollieren
Optionale Dienste sollen nicht unkontrolliert vorher starten.
Danach testen
Im Netzwerk-Tab lässt sich kontrollieren, welche Requests tatsächlich ausgelöst werden.
Falsche und richtige Reihenfolge
Problematisch
Besser
Was ist mit async und defer?
Beide Attribute beeinflussen, wann JavaScript geladen und ausgeführt wird. Bei einer Consent Management Platform ist die tatsächliche Ausführungsreihenfolge entscheidend.
async
Das Skript wird parallel geladen und ausgeführt, sobald es verfügbar ist. Dadurch kann die Ausführungsreihenfolge mehrerer Skripte schwer vorhersehbar werden.
defer
Das Skript wird parallel geladen und nach dem Einlesen des HTML ausgeführt. Auch hier muss geprüft werden, ob die gewünschte Consent-Reihenfolge technisch erhalten bleibt.
async- oder defer-Attribute
am PrivacyBox-Loader nur, wenn diese Variante für Ihre konkrete Integration vorgesehen
und geprüft wurde.
Typische Skripte und Ressourcen
Prüfen Sie insbesondere Dienste, die externe Requests erzeugen oder Daten an Dritte übertragen können.
Google Analytics
Analytics-Skripte und Mess-Tags auf die gewünschte Consent-Steuerung abstimmen.
Google Tag Manager
Auch im Container selbst müssen Trigger und Tags zur Consent-Konfiguration passen.
YouTube & externe Medien
Externen iframe oder Player nicht schon vor der vorgesehenen Freigabe laden.
Einbindung prüfen
Entscheidend ist nicht nur der sichtbare Banner, sondern auch der tatsächliche Netzwerkverkehr der Webseite.
Prüfschritte im Browser
- Webseite in einem privaten Browserfenster öffnen.
- Mit F12 die Entwicklerwerkzeuge öffnen.
- Zum Reiter „Netzwerk“ wechseln.
- Seite neu laden, ohne im Banner eine Auswahl zu treffen.
- Prüfen, ob optionale Analyse-, Marketing- oder Mediendienste bereits Requests senden.
- Anschließend eine Auswahl im Banner treffen und erneut kontrollieren.
- Einwilligung ändern bzw. widerrufen und das Verhalten nochmals testen.
Häufige Fehler
Loader zu spät
PrivacyBox wird erst nach Analytics, Marketing oder externen Medien geladen.
Falscher Bereich
Der Code wurde in den sichtbaren <header> statt in den technischen <head> eingebaut.
Falsche ID
Die verwendete PrivacyBox-ID gehört nicht zur richtigen Domain bzw. Konfiguration.
Tag Manager nicht geprüft
Einzelne Tags können trotz korrekt geladener CMP falsch konfiguriert sein.
Nur Cookies geprüft
Zusätzlich sollten Netzwerkrequests, Local Storage, Session Storage und iframes kontrolliert werden.
Cache übersehen
Tests sollten möglichst in einem privaten Fenster oder nach bereinigtem Website-Speicher erfolgen.