Analyse & Statistik
Dienste zur Reichweitenmessung und Analyse des Nutzerverhaltens.
- Google Analytics
- Matomo
- Microsoft Clarity
- Hotjar
Externe Dienste, Skripte, Medien und Tracking-Technologien sollten nachvollziehbar erfasst, einer passenden Consent-Kategorie zugeordnet und anschließend technisch geprüft werden.
Nicht nur klassische Cookies können relevant sein. Auch externe JavaScripts, iframes, Pixel, Schriftarten oder eingebettete Inhalte können bereits beim Laden der Seite Verbindungen zu Drittanbietern herstellen.
Dienste zur Reichweitenmessung und Analyse des Nutzerverhaltens.
Werbe- und Conversion-Technologien können Nutzerinteraktionen messen und Kampagnen zuordnen.
Eingebettete Videos oder Audio-Inhalte können externe Requests bereits vor dem Abspielen auslösen.
Kartenlösungen laden häufig Ressourcen direkt von externen Plattformen.
Auch externe Fonts, Icon-CDNs oder Bibliotheken können Verbindungen zu Drittanbietern erzeugen.
Formulare und Komfortfunktionen können zusätzliche externe Technologien nachladen.
Für jeden Dienst sollte nachvollziehbar sein, was geladen wird, wann der Dienst startet und welcher Consent-Kategorie er zugeordnet ist.
Prüfen Sie Skripte, iframes, Cookies und Netzwerkaufrufe der Website.
Klären Sie, ob der Dienst technisch erforderlich, statistisch, marketingbezogen oder funktional eingesetzt wird.
Ordnen Sie den Dienst in der PrivacyBox der passenden Consent-Kategorie zu.
Kontrollieren Sie, ob der Dienst vor Zustimmung ausbleibt und nach Freigabe wie vorgesehen geladen wird.
Ein eingebettetes YouTube-Video sollte nicht allein danach bewertet werden, ob es sichtbar ist. Entscheidend ist, ob bereits beim Seitenaufruf externe Requests an YouTube bzw. Google entstehen.
Ein klassisches iframe lädt den externen Inhalt unmittelbar beim Seitenaufruf.
Statt des externen Inhalts kann zunächst ein lokaler Platzhalter angezeigt werden. Erst nach der passenden Einwilligung wird der eigentliche Dienst geladen.
Entscheidend ist der tatsächliche Netzwerkverkehr. Ein optischer Platzhalter allein reicht nicht, wenn das externe iframe im Hintergrund trotzdem geladen wird.
Die konkrete Einordnung hängt vom tatsächlichen Einsatzzweck und der technischen Konfiguration ab. Die folgende Tabelle dient als praktische Orientierung.
| Dienst / Technologie | Typischer Einsatz | Mögliche Kategorie | Was prüfen? |
|---|---|---|---|
| Google Analytics | Besucher- und Nutzungsanalyse | Statistik / Analyse | Requests, Cookies, Consent-Signale und Startzeitpunkt |
| Meta Pixel | Werbung und Conversion-Messung | Marketing | Pixel-Requests und Ausführung vor/nach Zustimmung |
| YouTube | Eingebettete Videos | Externe Medien | iframe und Netzwerkaufrufe vor Freigabe |
| Google Maps | Karten und Standortdarstellung | Externe Medien / Funktional | iframe, JavaScript und externe Requests |
| Google Fonts | Web-Schriftarten | technisch prüfen | Wird die Schrift lokal oder von extern geladen? |
| reCAPTCHA | Spam- und Bot-Schutz | Funktional / technisch prüfen | Wann startet der Dienst und welche Requests entstehen? |
Nach der Konfiguration sollte die tatsächliche Wirkung getestet werden. Dafür eignen sich die Entwicklerwerkzeuge des Browsers.
Diese Punkte sollten nach Änderungen an Plugins, Tracking oder externen Inhalten erneut kontrolliert werden.
Ein Script oder iframe wird bereits beim Seitenaufruf geladen, obwohl die dafür vorgesehene Auswahl noch nicht getroffen wurde.
Ein Dienst wurde einer Kategorie zugeordnet, die nicht zu seinem tatsächlichen Zweck oder seiner technischen Nutzung passt.
Plugins, Marketing-Tags oder neue Einbettungen wurden ergänzt, ohne die Consent-Konfiguration danach erneut zu kontrollieren.